Vom Stürmerstar zum Sportmanager - Online Meeting mit Stefan Kießling

In einer digitalen Video-Session gab Stefan Kießling exklusive Einblicke in die Welt des Profifußballs. Das Besondere: Rund 200 Studierende und Dozierende konnten dank Online-Plattform bei diesem besonderen Event live dabei sein. | Foto: Campus M University

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144 Tore in 403 Bundesliga-Spielen, ein Platz in den Top 20 der erfolgreichsten Torschützen der höchsten deutschen Spielklasse, Torschützenkönig der Bundesliga, Pokalfinale, Nationalspieler und ein Platz auf dem Treppchen bei der Fußball-Weltmeisterschaft: Stefan Kießlings Laufbahn als Fußballer war eine Karriere wie aus dem Bilderbuch.

Seit dem Ende seiner aktiven Zeit verstärkt der heute 36-Jährige mit seiner Expertise und seiner Erfahrung das Management seines Vereins Bayer 04 Leverkusen. Mehr als ein Jahrzehnt, von 2006 bis zu seinem Abschied 2018, hatte Stefan Kießling zuvor als Stürmer für die Leverkusener auf dem Platz gestanden. Wie ihm dieser Wechsel vom Rasen an den Schreibtisch gelang, das verriet der gebürtige Oberfranke jetzt den Studierenden.

„Es war für mich ein besonderer Moment, von einem ehemaligen Top-Sportler und aktuellen Sportmanager Einblicke in das Geschäft Sport und Fußball zu bekommen. Man konnte dadurch sehen, dass mehr als nur Fußball hinter dem Namen Bayer 04 Leverkusen steckt", sagte Bachelor-Student Felix Roderer über die virtuelle Begegnung mit Stefan Kießling.

Exklusive Business Insights live erleben

In einer digitalen Video-Session gab er exklusive Einblicke in die Welt des Profifußballs. Das Besondere: Rund 200 Studierende und Dozierende konnten dank Online-Plattform bei dem besonderen Event live dabei sein, mitmachen und Fragen stellen. Die Campus M University schaltet für solche Events die beiden Studienzentren München und Nürnberg zusammen. Das Ziel: Über den Tellerrand der reinen Lehre hinausblicken und ein starkes und tragfähiges Netzwerk mit den Profis der Branche knüpfen.

Stefan Kießling schilderte, wie er seinen Weg von langer Hand vorbereitete: Bereits bei seiner letzten Vertragsverhandlung sei sein Wunsch zur Sprache gekommen, ins Management einzusteigen. Rudi Völler, Fußball-Weltmeister des Jahres 1990, lobte den langjährigen Top-Stürmer bereits vor dem Start in höchsten Tönen: „Kaum jemand verkörpert die absolute Identifikation mit Bayer 04 mehr als Stefan Kießling. Er wird sich voll in den Job reinhängen, genau wie er es als Spieler immer getan hat", sagte er. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Das Interview war wirklich das Highlight meiner Woche! Einen ehemaligen Profifußballer hautnah erleben zu können und die Möglichkeit, Fragen an ihn stellen zu dürfen, war wirklich spannend. Als Studentin fand ich besonders die Einblicke in die Vereinsstrukturen, das Vereinsmarketing und die Aufgabenfelder eines Sportmanagers interessant", resümierte die Bachelor-Studentin Lea Trottmann aus Nürnberg.

Ein Plädoyer für Teamplay und Leidenschaft im Beruf

Stefan Kießling gab den Nachwuchs-Managern vor allem eine Botschaft für das Studium und den Karrierestart mit auf den Weg: „Wer seinen Beruf mit Leidenschaft und Freude ausübt, kann viel mehr erreichen und verspürt auch nicht ganz so viel Druck, den man sich leider auch oft selbst macht", betonte er. Der ehemalige Topstürmer ließ sich auch seine Philosophie entlocken: „Ich war immer ein Teamplayer und das will ich auch im Management fortsetzen."

Die aktuelle Corona-Pandemie, die auch den Fußball hart trifft, war ebenfalls ein Thema im Austausch mit Stefan Kießling. Bayer 04 Leverkusen versuche derzeit mit umfangreichen Maßnahmen inklusive täglicher Gesundheitschecks oder auch Trainingseinheiten in Kleingruppen Schritt für Schritt den Exit aus dem Lockdown zu schaffen, erklärte er. Der 36-jährige Sportmanager machte aber auch deutlich: „Das normale Kaffeetrinken inklusive Gedankenaustausch bei Rudi Völler im Büro fällt erst einmal weg."

„Der Austausch mit Stefan Kießling war eine einzigartige und sehr interessante Möglichkeit, einen sympathischen Vertreter eines der größten deutschen Fußballvereine kennenzulernen und aus erster Hand spannende Einblicke hinter die Kulissen des Profifußballs zu bekommen", lautete das Fazit von Studentin Christina Stößl aus dem Studienzentrum München.