ISPO in München: Große Bühne für die Studierenden

Das Studententeam auf der ISPO München. | Foto: Campus M University

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Rund 80.000 Gäste aus 120 Ländern ließen sich in diesem Jahr bei der ISPO Munich in den 18 Hallen der Messe München von den neuesten Innovationen, Trends und Produkten aus dem Universum des Sports inspirieren. Die ISPO, mit rund 3.000 Ausstellern die größte Sportfachmesse der Welt, war in diesem Jahr auch Bühne für ein Studententeam aus München.

Mit ihren umfangreichen Praxis-Projekten, ihren Ideen und Impulsen begeisterte die Studiengruppe Organisatoren und Aussteller – und sammelten selbst unvergessliche Erfahrungen. Für die Studierenden war die ISPO Munich eine intensive Woche: Sie waren sechs Tage von frühmorgens bis spätabends im Einsatz, halfen auch beim Aufbau mit.

„Wir haben über Monate geplant, das dann live umzusetzen und plötzliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern, war für mich eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich denke, wir alle können wirklich stolz auf unsere Leistung sein", sagt Student Felix Roderer. Er begleitete die ISPO Munich medial.

Ein Blick in die „Zukunft des Sports"

Es waren vor allem innovative Zukunftsfelder, auf denen die Studierenden ihre Ideen zur Zukunft des Sports einbrachten: In zwei Hallen präsentierte die Studiengruppe gemeinsam mit der Force of Disruption GmbH das Thema eSports. „Dieses Thema ist ein wichtiger Bereich auf der ISPO Munich und erfuhr auch in diesem Jahr großen Zuspruch", würdigte Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Ein „eFootball-Turnier" machte den „digitalen Rasen" parallel zum traditionellen UNILEAGUE-Turnier erlebbar und „erspielbar". Einen großen Erfolg feierte das Studententeam in der „analogen" Fußballwelt: Den Sieg der UNILEAGUE-Meisterschaft.

Studentin siegt im Hackathon

Mehrere Teams stellten sich bei einem Hackathon auf der ISPO einer besonderen Herausforderung: Binnen 48 Stunden entwickelten sie live eine neue Sportart. Sie sollte Bewegung, Sensorik und eine digitale Plattform in sich vereinigen. Der Sieg ging an Nicole Zundelevic aus dem Studienzentrum München: Sie gewann gemeinsam mit ihrem Programmierer An Ngo Tien und ihrem Projekt „Splash". „Ich hätte nie gedacht, dass ich ohne Vorkenntnisse so einen Wettbewerb gewinnen würde", sagte die glückliche Siegerin.

Zuschauer-Ansturm auf die Ideen für die LAN-Party von morgen

Die Open Innovation-Gruppe eröffnete den Weg hin zu einer LAN-Party der Zukunft auf großer Bühne. Diese Aktion war ebenfalls ein enormer Erfolg: Über 1.200 Personen verfolgten den englischsprachigen Vortrag auf dem Twitch-Account der ISPODigitize. Damit erreichte das Studententeam viel mehr Zuschauer als alle anderen auf dem Kanal gestreamten Vorträge.