Wachsender Appetit auf „E-Sports“

Die Studierenden Celine Mey, Philipp Raatz und Leonie Jäger unterstützten mit ihren Kommilitonen die Premiere der „kicker Convention“ in Nürnberg. | Foto: Christian Horn

Fotogalerie

Fast 30 Millionen „Gamer" gibt es in Deutschland. Der virtuelle „Sport" am Computerbildschirm gilt als Wachstumsmarkt der Zukunft — vor allem auch im Sportmarketing. Die NürnbergMesse organisierte mit der „kicker Convention" Deutschlands erstes Forum für den Zukunftsmarkt E-Sports. Dazu kooperierte die Messegesellschaft mit dem Olympia Verlag, in dem das Magazin „kicker" erscheint. Studierende aus dem Studienzentrum Nürnberg waren live dabei und halfen, das Event zum Erfolg zu machen.

Das „Who is Who" der Branche zu Gast

„Wir wollen den Wissens- und Know-how-Austausch im Segment E-Sport stärken und ein Forum für praxisnahe Umsetzungsstrategien und Zukunftslösungen bieten", sagt Nicolai Fröba, der bei der NürnbergMesse für die Veranstaltung verantwortlich ist. 

Für die Premiere der kicker Convention hatte die NürnbergMesse zahlreiche Hochkaräter als Referenten gewonnen. Dazu gehören beispielsweise Sumi Chumpuree Reyntje, Sales-Direktorin der bei Gamern weltweit führenden Streamingplattform Twitch, oder auch der renommierte E-Sport-Analyst Michael Heina. Er leitet die E-Sport-Abteilung des Forschungs- und Beratungsunternehmens Nielsen Sports. Andreas Heyden, CEO der DFL Digital Sports GmbH, sprach über die Weiterentwicklung der „virtuellen Bundesliga". Sebastian Seifert, Leiter Merchandising und Vertriebsmarketing beim 1. FC Nürnberg, machte deutlich, warum es sich für einen Bundesligisten lohnt, sich im E-Sport zu engagieren.

„Danke für Eure Motivation, Eure Herzlichkeit und Euer Engagement"

Es waren auch die Studierenden aus Nürnberg, die die Premiere des neuen Forums zum gelungenen Event machten: Sie registrierten am Eingang die Besucher, betreuten die Gäste, unterstützten das Messeteam am Tag der Veranstaltungen und führten Telefoninterviews mit den Teilnehmern, um die Plattform zu evaluieren. „Mit Eurer Arbeit stellt ihr die Weichen für kommende Veranstaltungen", schrieb Nicolai Fröba von der NürnbergMesse in einer Mail an die Studierenden und sagte den Helfern „Danke für Eure Motivation, Eure Herzlichkeit und Euer Engagement".

Jede Menge Top-Kontakte in die Businesswelt

Von dem Projekt profitierten die Studierenden ganz besonders: „Die kicker Convention ist für mich die gelebte Form des praxisnahen Studiums", sagt die Dozentin Dr. Brigitte Waffenschmidt.

„Die Zusammenarbeit mit einer führenden Marke wie dem Kicker ist eine optimale Möglichkeit zum Networking mit anderen namhaften Unternehmen aus der Sport- und Werbebranche", lautete das Fazit der Studentin Leonie Jäger. 

Auch Philipp Raatz aus dem Studienzentrum Nürnberg war begeistert von den „spannenden Vorträgen und vor allem von der Möglichkeit, persönlich mit den Referenten und Teilnehmern ins Gespräch zu kommen".