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FUTURE LEAD 2026: Leadership zwischen Strategie, KI und Innovation

Wie gelingt Führung in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, Transformation und steigender Komplexität? Beim FUTURE LEAD Event 2026 trafen am 23. Juli 2026 an der Campus M University in München erfahrene Führungspersönlichkeiten auf junge Talente und ihre Ideen. Gemeinsam blickten sie auf die Frage, wie Unternehmen Veränderungen mutig gestalten und neue Zukunftsperspektiven entwickeln können.

vom 30.07.2026

Das Event verband einen intensiven Leadership-Workshop, studentische Projektpräsentationen und inspirierende Business Insights. Speaker aus der Sportindustrie, der Technologiebranche, dem Unternehmertum und dem Spitzensport teilten ihre Erfahrungen mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Marketing und Management. Persönliche Gespräche, neue Kontakte und eine offene Atmosphäre schufen Raum für einen wertvollen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Perspektiven möglich – von engagierten Masterstudierenden über Hochschulverantwortliche bis hin zu Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft und Sport.

Leadership beginnt beim eigenen Verhalten

Ein Gedanke zog sich durch den gesamten Abend: „You got this.“ Der von Dominik Böttcher aufgegriffene adidas-Slogan stand sinnbildlich für den Spirit des FUTURE LEAD Events 2026. Zukunft beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und Veränderungen aktiv gestalten.
Den Auftakt bildete der Deep-Dive-Workshop zum Leadership Framework von adidas. Dabei wurde deutlich: Leadership ist eine Haltung, kein Titel. Führung bedeutet, andere zu befähigen und Erfolge möglich zu machen – nicht durch Hierarchie, sondern durch das eigene Verhalten.

Student Insights: Masterstudierende präsentieren innovative Lösungen

Im FUTURE LAB präsentierten die Masterstudierenden der Campus M University ihre Ergebnisse aus aktuellen Praxisprojekten. Unter dem Titel „Showcasing AI – Vom Prompt zum Agenten“ stellten die Masterstudierenden selbst entwickelte KI-Agenten vor, die anhand realer Business Cases intelligente Automatisierungslösungen präsentierten – darunter ein Warnsystem zur Analyse kulturell sensibler Werbekampagnen sowie ein adaptives KI-Onboarding-Tool für neue Mitarbeitende. Mit „adidas x Real Madrid – Turning Magic into Products“ zeigten sie auf Basis einer empirischen Untersuchung, wie Unternehmen emotionale Sportmomente in erfolgreiche Produkte übersetzen. Die Präsentationen verdeutlichten eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Methoden, innovative Technologien und praxisnahe Fragestellungen zu konkreten Lösungen für Wirtschaft und Sport zusammengeführt werden. 

Umsetzung schlägt Planung

In seinem Vortrag „Lead the Change – A Strategic Turnaround Story“ zeigte Dominik Böttcher am Beispiel der Transformation von adidas, dass nachhaltiger Erfolg nicht durch die perfekte Strategie allein entsteht.
Entscheidend sind klare Prioritäten, Kundennähe und konsequente Umsetzung. „Implementation beats Planning“ wurde damit zu einem zentralen Learning des Abends: Strategie schafft Orientierung, Wirkung entsteht jedoch erst durch entschlossenes Handeln.

KI-Transformation beginnt bei den Menschen

Bernd „Benno“ Blumoser, Head of the Siemens AI Lab, machte deutlich, dass KI-Transformation vor allem ein Kulturprojekt ist.
Technologie entfaltet erst dann Wirkung, wenn Menschen neugierig bleiben, Verantwortung übernehmen und Veränderungen als Chance begreifen. Offenheit und Lernbereitschaft sind deshalb ebenso wichtig wie die eingesetzten Tools.

Innovation braucht Mut und Ausdauer

Amelie Sperber, CEO und Gründerin von Supernutural, zeigte in ihrem Vortrag „Lead the New“, dass echte Innovation Zeit braucht.
Ihre Geschichte machte deutlich, wie wichtig der langfristige Glaube an eine Vision, der Umgang mit Rückschlägen und der Mut sind, im richtigen Moment neue Wege zu gehen und neue Märkte zu erschließen.

Große Visionen entstehen für andere

Zum Abschluss sprach Handball-Weltmeister Dominik Klein über Talententwicklung und gesellschaftliche Verantwortung.
Mit seiner Vision, Kinder, Jugendliche und München wieder stärker für Handball, Gemeinschaft und Vereinsleben zu begeistern, zeigte er: Erfolg reicht weit über Medaillen hinaus. Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Menschen langfristig in andere Menschen investieren.

Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft

Beim anschließenden Networking kamen Studierende, Alumni sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft miteinander ins Gespräch. Die offene Campus-Atmosphäre bot Raum, die Impulse des Tages weiterzudenken und neue Kontakte zu knüpfen.
Das FUTURE LEAD Event 2026 zeigte, dass Zukunft Mut, Klarheit und konsequentes Handeln braucht. Vor allem aber entsteht sie dort, wo Menschen andere stärken und Veränderungen gemeinsam gestalten.

Dr. Chris Braunstein und Sara Baumeister
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