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vom 05.02.2026
Stolz auf das, was wir selber schaffen
Kennst Du das Gefühl, wenn Du ein Möbelstück selbst zusammengebaut hast, auch wenn es nicht perfekt ist – und es trotzdem total liebgewonnen hast? Dieses Phänomen nennt man den IKEA-Effekt. Er beschreibt, wie wir Dinge, die wir selbst erschaffen oder an denen wir mitgearbeitet haben, automatisch als wertvoller und wichtiger empfinden als fertige Produkte.
Unser Gehirn verbindet eigenen Aufwand mit Bedeutung und Wert. Wenn Du Dich anstrengen musst, um etwas zu schaffen – egal ob ein Regal, ein selbstgeschriebener Text oder ein Projekt – entsteht eine emotionale Bindung. Du fühlst Dich stolz, weil Du selbst etwas „geschaffen“ hast.
Das erklärt, warum wir uns oft schwer tun, uns von selbstgemachten Dingen zu trennen oder warum selbstgebastelte Geschenke einen besonderen Wert für uns haben.
Der Effekt zeigt sich nicht nur beim Möbelbauen. Beim Lernen oder Arbeiten ist es ähnlich: Wenn Du Dir deine eigenen Lernzettel schreibst oder eine Präsentation selbst vorbereitest, bist Du oft zufriedener mit dem Ergebnis – und kannst Dir die Inhalte besser merken.
Der IKEA-Effekt erinnert uns daran, wie wichtig es ist, selbst aktiv zu werden und Dinge eigenständig zu erarbeiten. Gerade in der Schule, im Studium oder bei neuen Herausforderungen hilft das, das Lernen und Arbeiten erfüllender zu machen.
Der IKEA-Effekt ist ein spannendes Beispiel dafür, wie unser Gehirn Emotionen, Anstrengung und Wert miteinander verknüpft. Wenn Du Lust hast, noch tiefer in solche psychologischen Phänomene einzutauchen, ist unser Studiengang Psychologie & Kommunikation genau das Richtige für Dich!
Dr. Chris Braunstein und Sara Baumeister
Studienberatung
"Noch mehr spannende Einblicke in das Studium gibt es beim Infotag. Wir freuen uns Dich beim Infotag persönlich kennen zu lernen."
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