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vom 22.01.2026
Was ist der Better-Than-Average-Effekt?
Fast alle glauben, besser als der Durchschnitt zu sein – ob beim Autofahren, in Mathe, bei der Teamfähigkeit oder sogar beim Humor. Dieses weitverbreitete Phänomen nennt sich Better-Than-Average-Effekt.
Es beschreibt unsere Tendenz, die eigenen Fähigkeiten, Eigenschaften oder Leistungen überdurchschnittlich positiv zu bewerten – auch wenn das statistisch kaum möglich ist. Schließlich kann nicht jeder über dem Durchschnitt liegen.
Dieser Effekt hat viel mit unserem Selbstbild zu tun. Wir möchten uns kompetent, sympathisch und einzigartig fühlen. Dabei hilft unser Gehirn gern ein bisschen nach: Es merkt sich unsere Erfolge besser als unsere Misserfolge und vergleicht uns eher mit weniger fähigen Menschen als mit echten Top-Performer:innen.
Außerdem nutzen wir oft unklare Kriterien: Wenn jemand sagt „Ich bin überdurchschnittlich hilfsbereit“, bleibt offen, was genau das bedeutet – so machen wir es uns leicht, gut dazustehen.
Nicht unbedingt. Der Better-Than-Average-Effekt kann unser Selbstvertrauen stärken und motivieren. Wer an sich glaubt, traut sich mehr zu und entwickelt oft bessere Leistungen. Aber: Er kann auch blenden. Wer sich selbst überschätzt, geht Risiken ein, unterschätzt Herausforderungen – und hat Schwierigkeiten, mit Kritik umzugehen.
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Dr. Chris Braunstein und Sara Baumeister
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