Ein ungewohnter, digitaler Studien-Alltag an der Campus M University

Vom heimischen Schreibtisch aus verfolgen Svenja Ewinger und ihre Kommilitonen derzeit die Lehrveranstaltungen. | Foto: Campus M University

Es ist ein Semesterauftakt, den es so noch nicht gab: Weil die Community derzeit wegen des Corona-Virus ohne Präsenz-Lehrveranstaltungen auskommen muss, verlagerte die Campus M University sein gesamtes Angebot in den virtuellen Raum. Die neue Situation hat auch den Hochschulalltag der Studierenden grundlegend verändert, wie Svenja Ewinger berichtet. Sie ist Bachelor-Studentin am Studienzentrum München.

Kommilitonen aus Südtirol, München und Leipzig

„Ich wohne in meiner kleinen Wohnung in München, treffe meine Kommilitonen am Campus und freue mich auf rege Diskussionen während der Lehrveranstaltungen", so beschreibt Svenja ein „normales" Semester. Zurzeit ist aber nichts „normal": „Aktuell bin ich in meiner Heimatstadt Ulm und verfolge die Lehrveranstaltungen von hier aus digital", erzählt sie. Zugeschaltet sind ihre Kommilitonen aus Südtirol, München, Leipzig und vielen weiteren Städten.

Die 22-Jährige freut sich darüber, wie gut die digitalen Sessions funktionieren. Sie und die gesamte Community profitieren dabei von einer umfangreichen Expertise: Digitale Elemente sind seit langem fester und essenzieller Bestandteil der Lehre. Auch deshalb gelang es, dass das Sommersemester trotz Corona-Pandemie erfolgreich und planmäßig starten konnte.

Virtuelle Break-Out-Sessions und „analoge" Pausen

Wie sieht der Studienalltag derzeit aus? „Die Lehre startet am Bildschirm, viele Studenten bringen sich aktiv mit ein", sagt Svenja. Sie und ihre Kommilitonen stellen Fragen, arbeiten in verschiedenen virtuellen Räumen in Break-out-Sessions in Gruppen zusammen und machen – ganz „analog" – Pausen.

„Alles funktioniert reibungslos, wie sonst auch am Campus", lautet das Fazit von Bachelor-Studentin Svenja Ewinger nach den ersten beiden Wochen digitaler Lern-Erfahrungen.

So ungewohnt die neuen Lernwelten auch sind, so groß ist das Verständnis bei den Studierenden: „Natürlich wäre mir der gewohnte Studien-Alltag lieber, aber zu unser aller Schutz ist dies in der aktuellen Situation eben nicht möglich", sagt sie. Der Campus habe für diese schwierige und ungewisse Zeit mit der digitalen Lehre eine optimale Lösung gefunden. Svenja bemerkt aber auch, dass ihr der persönliche Kontakt zu Kommilitonen, zur Projekt-Arbeitsgruppe und zu den Dozenten fehlt. Sie wünscht sich, „hoffentlich bald wieder am Campus" sein zu können.

Aufgrund der aktuellen Situation finden auch die Infotage derzeit online statt: Anmeldung hier.